Mahnwachen in Bülstedt ab März 2011 bis heute

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‚Fukushima mahnt – Abschalten sofort!‘  Mahnwachen zum vierten, fünften und sechsten Jahrestag nach Fukushima…

Am Montag, dem 09.03.2015, am Freitag, den 11.03.2016 und am Montag, den 13.03.2017 fand jeweils abends hier in Bülstedt, Ecke Dorfstraße/Lange Straße/Schulstraße eine Mahnwache zum Jahrestag von Fukushima statt.

Auch wir wollten wieder hier in Bülstedt zusammen mit vielen anderen Menschen in ganz Deutschland an diesem Tag den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie anmahnen.

Wir trafen uns, um der Katastrophe in Fukushima mit all‘ ihren bisherigen und zukünftigen Opfern zu gedenken und um den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie und die unbedingte Weiterführung der Energiewende mit Fördermöglichkeiten für dezentrale Sonnen- und Windenergie in Bürgerhand zu fordern!

Erfreulicherweise waren doch einige BülstedterInnen und ‚UmzulerInnen‘ jeweils unserem Aufruf gefolgt und so waren wir am Ende in 2015 17 MahnwachenteilnehmerInnen und ein Hund. In 2016 waren wir 17 TeilnehmerInnen und in 2017 10 TeilnehmerInnen und ein Hund.

Nach einer Schweigeminute für die Opfer der Katastrophe sangen wir wie in den letzten Jahren im Kanon.

Nach den beiden Mahnwachen tauschten sich jeweils noch einige TeilnehmerInnen aus, bevor dann alle wieder nach Hause gingen und fuhren. Es war mal wieder eine gelungene Aktion!

Hier noch zwei Bilder von 2015…

Und hier drei Bilder von 2016…

Und hier Eindrücke von 2017…


Mahnwache zum zweiten Jahrestag von Fukushima in Bülstedt…

Am Montag, den 11.03.2013 fand von 18.00 Uhr bis 18.30 Uhr an der Kreuzung Dorfstr./Lange Str. eine Mahnwache zum 2. Jahrestag des Atomunfalls in Fukushima statt. Es nahmen 18 Personen im Alter von 14 bis 63 Jahren teil.

Trotz heftigem Schneefall und Wind traf sich eine unverdrossene kleine Gruppe AtomkraftgegnerInnen, die der Atomkatastrophe in Fukushima gedachten und mit ihrer Teilnahme gegen die aktuelle Energiepolitik der amtierenden Bundesregierung protestierten. Sie forderten mit ihrer Aktion den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie.

Nach dem Austausch einiger Infos und Berichten von Veranstaltungen des Wochenendes gab es traditionell eine Schweigeminute für die Opfer von Fukushima und abschliessend wurde gemeinsam gesungen…

Wir haben uns gefreut, dass wir soviele waren!

Hier noch zwei Fotos von der Mahnwache…


Mahnwache ‚Fukushima heißt Abschalten sofort!‘ am Samstag, 11.02.2012

An der Mahnwache am Samstag, 11. Februar 2012 an ‚unserer‘ Kreuzung in Bülstedt nahmen zwölf Menschen teil. Die Mahnwache fand statt im Zusammenhang mit den internationalen Protesten weltweit gegen Atomkraft und in Erinnerung an das Atomunglück in Fukushima. In Japan sollte der 11.03.12 der Trauer vorbehalten sein, deshalb fanden bereits einen Monat vorher, am 11.02.12 große Protestaktionen und Demonstrationen in Tokio statt. Wir haben uns mit unserer Mahnwache dem bundesweiten Aufruf nach Unterstützung für Japan angeschlossen.

Bei unserer Mahnwache, wie bei vielen anderen bundesweit, wurden von einzelnen TeilnehmerInnen Papierkraniche gefaltet, die in Japan als Zeichen des ‚Glücks‘ gelten. Sie wurden anschliessend bundesweit gesammelt und dann nach Japan geschickt als solidarischer Gruß aus Deutschland. Nachzulesen auf der Homepage des BUND e.V.

Natürlich wurde auch wieder eine Schweigeminute eingelegt und anschliessend gesungen. Gegen die Kälte gab es heissen Saft. So konnten alle die halbe Stunde in der Kälte gut aushalten…


Ein halbes Jahr Montags-Mahnwachen ‚Fukushima heißt Abschalten sofort!‘ gehen im Herbst 2011 zuende…

Am 11.09.2011 fand unsere vorerst letzte regelmäßige Montags-Mahnwache in Bülstedt statt. Lange hatten wir diskutiert, doch schliesslich beschlossen, fortan andere Wege der Öffentlichkeitsarbeit zu gehen. Ab Ende August gibt es monatliche öffentliche Treffen am letzten Mittwoch im Monat in der Gaststätte Kösters in Bülstedt.

Hier noch zwei Fotos von den Sommer-Mahnwachen…


Erste Montags-Mahnwachen ‚Fukushima heißt Abschalten sofort!‘ in Bülstedt…

Alles fing mit dem entsetzlichen Unglück in Fukushima an. .ausgestrahlt hatte spontan zu Mahnwachen bundesweit aufgerufen und Angela Heberling und Anne Christoph hatten daraufhin unabhängig voneinander die Idee, diesmal in Bülstedt etwas auf die Beine zu stellen und mal nicht nach Zeven, Rotenburg oder Bremen zu fahren, um ihren Unmut über die Atompolitik zu äußern. Durch einen glücklichen Zufall erfuhren sie Sonntagnachmittag von ihren gegenseitigen Ideen, schlossen sich kurz und setzten noch Sonntagabend eine Telefonkette in Bewegung, sodass zur ersten Mahnwache auf Anhieb gleich über 40 Personen kamen.
Alle waren tief betroffen und gleichzeitig froh, gerade auch hier in ihrem eigenen Wohnort für ein Ende der Atomenergie entreten zu können. Dazu brachten alle Fahnen, Transparente und andere Zeichen ihres Widerstands gegen Atomkraft mit.
Von Anfang an kamen auch Menschen aus den umliegenden Dörfern, zB. Kirchtimke, Nartum, Wilstedt, Stapel und auch teilweise aus Tarmstedt dazu, um uns in unserem Anliegen zu unterstützen. Bei der zweiten Mahnwache waren wir bereits über 60 Personen. Der Durchschnitt der Teilnehmeranzahl pendelte sich über die Wochen dann bei ca. 40 Personen ein… Für ein 470-Seelen-Dorf eine ganz ansehnliche Zahl!
Von Beginn der Mahnwachen an gehörte zu den wöchentlichen Ritualen eine Schweigeminute für die Opfer von Fukushima, Tschernobyl und Hiroshima. Anschliessend wurde im Kanon gesungen.
Manche TeilnehmerInnen kamen mit energiefreundlichen Fortbewegungsmitteln (E-Roller), andere sogar mit ihren Ponies. Viele Kinder waren regelmäßige TeilnehmerInnen der Mahnwachen, ebenso wie Jugendliche, Berufstätige und auch einige ältere Menschen. Gerade das hat unsere Mahnwachen auch ausgemacht – dass sie von einer breiten Bevölkerungsschicht getragen wurden!

Hier ein paar Fotos von der allerersten Mahnwache, bei der – wie man sieht – schon jung bis alt engagiert dabei waren…

 

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